Als Scrum Master oder Agile Coach stehen wir immer wieder vor der Herausforderung, Wissen gut zu vermitteln, sei es in Workshops, Trainings oder kurzen Impulsen im Alltag. Das klassische Modell „einer redet, die anderen hören zu“, ist dabei leider meist das ineffizienteste. Inhalte bleiben nicht hängen und nachhaltige Lernprozesse bleiben aus.
Genau hier setzt die Methode „Training from the Back of the Room“ an. Statt Frontalunterricht setzt sie auf aktives Lernen, Interaktion und eigenständiges Denken, basierend auf den vier sogenannten vier Cs, die für Connection, Concept, Concrete Practice und Conclusion stehen.
Unser heutiger Gast Simon Flossmann hat unzählige Trainings in der agilen Welt gegeben und kennt diese Methode in- und auswendig. In dieser Folge teilt Simon mit uns seine Erfahrungen und seine Tipps für nachhaltiges Lernen und wie wir als Facilitator, Trainer oder Coach bessere Lernräume schaffen können, damit die Teilnehmer wirklich etwas mitnehmen können.
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Episodenbild zeigt einen Ausschnitt vom Original Buchcover vom Pfeiffer Verlag
Über Strategie wird viel geredet. In Meetings, auf Slides, in Offsites. Schöne Absichtserklärungen, große Visionen, tolle Lüftschlösser, aber in der Praxis meistens irgendwie dann doch überhaupt nicht präsent. In unseren Projekten sehen wir das ständig: Strategie findet auf PowerPoints oder Miro-Boots statt, aber selten im Teamalltag.
Unser heutiger Gast, Boris Gloger, ist für viele quasi der Grand-Signeur der Agilität im deutschsprachigen Raum. Mit seinem neuen Buch „Strategie als Praxis“ geht es ihm um die Frage, wie Strategie endlich dort ankommt, wo sie wirken soll. Im Alltag der Teams, bei den Menschen, die Entscheidungen treffen, handeln, liefern. Nicht nur im Management also, sondern überall dort, wo die Arbeit auch tatsächlich passiert.
Wir sprechen mit ihm über Strategie jenseits von Buzzwords, über mutige Führung im Dauerwandel und darüber, warum es höchste Zeit ist, Strategie nicht länger als Plan zu behandeln, sondern als das, was sie sein sollte: Eine Praxis.
Episodenbild zeigt Ausschnitt des Buchcovers.
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Wie ist das eigentlich so, wenn man als Scrum Master in ein neues Umfeld kommt? Sei es ein neues Team, vielleicht ein neues Projekt oder gar ein neues Unternehmen? Was, wenn die noch nie mit Scrum zu tun hatten?
Folge 124: Als Scrum Master im neuen Umfeld weiterlesen
Positivität? Das ist doch dieses esoterische Gedöns. Nicht umsonst wird schließlich auch von toxischer Positivität gesprochen. Oder? Warum hat dann dieser Agile Coach ein Buch darüber geschrieben?
Folge 120: Positivität (mit Armin Schubert) weiterlesen
Der Begriff Coaching fällt immer wieder in Zusammenhang mit Scrum und anderen agilen Praktiken. Wir wollen uns dieses Thema daher mal genauer anzuschauen. Was ist das eigentlich? Wobei hilft uns das? Und kann jeder einfach so loslegen mit dem Coachen oder welche Basis braucht es dafür?
Folge 118: Coaching (mit Dr. Miriam Sasse) weiterlesen
Egal, ob eingespieltes Team oder neues Team, egal, ob agil-erprobt oder -unerfahren: Ein einzelnes Teammitglied kann einen großen positiven, wie negativen Einfluss auf die gesamte Teamdynamik haben.
Folge 116: Wenn ein Teammitglied die Teamdynamik stört (mit Vanessa Hänf) weiterlesen
Welcher Background für Scrum Master „der Richtige“ ist, wird immer wieder diskutiert. Konstantin Diener von cosee hat sich vor Jahren entschieden nur noch Psychologen als Scrum Master einzustellen und hat damit gute Erfahrung gemacht.
Folge 105: Psychologen als Scrum Master weiterlesen
Schon etwas länger haben wir auf unserem Themenbacklog das Hörerthema „Wie kann man den Return on Invest eines Scrum Masters berechnen?“ herumgeistern. Dominik hat den Community Day auf den XP Days 2018 genutzt, um mit Dr. Oliver Emmler, Malte Sussdorff, Jan Neudecker und Paul Friedhelm Günther über dieses Thema zu reden. Das Gesspräch dreht sich um die zentrale Frage, wie man den geschaffenen Mehrwert eines Scrum Masters bewerten kann – und inwiefern das überhaupt sinnvoll ist.
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In unserer Folge zu technischen Schulden haben wir bereits angeschnitten, dass technische Entscheidungen womöglich nicht alleine vom Entwicklungsteam getroffen werden. Da sich unser Hörer Christian ebenfalls eine Vertiefung des Themas gewünscht hat, nehmen wir uns dessen an und überlegen, wer eigentlich die Entscheidungsgewalt über technische Themen hat: Ist es das Entwicklungsteam? Ist es der Product Owner? Sind es womöglich beide Parteien? Und wo verläuft eigentlich die Grenze zwischen rein technischer Entscheidung und geschäftsrelevanter Entscheidung?
Picks
Wir haben heute auf der JAX Konferenz im Rahmen des Agile Day eine Session zum Thema „Was macht ein Scrum Master den ganzen Tag?“ gehalten. Wer uns schon länger hört, weiß, dass wir dazu auch schon bereits eine Podcast-Episode aufgenommen haben. Die Essenz daraus haben wir im Vortrag vermittelt und haben uns auch auf die Tweets aus unserer #sm140 Challenge bezogen. 🙂
Wer den Vortrag besucht hat, die Episode aber noch nicht kennt, kann einfach diesem Link folgen.
Die Slides zur Session findet ihr hinter diesem Link und auf Slideshare: